Change-Steuerung

Ihre HR-Daten als Grundlage für Ihre Change-Vorhaben

Ihre HR-Daten als Grundlage
für Ihre Change-Vorhaben

Sie kennen das Ziel Ihres Change-Vorhabens. Wissen Sie auch, wo es hakt?

In drei Wochen ist Kick-off. Sie haben ein paar Stimmungsbilder aus dem letzten Offsite, zwei Gespräche mit Bereichsleitungen und Ihre Erfahrung aus früheren Vorhaben.

Drei Wochen vor dem Kick-off

Noch nicht durchdacht:

  • ?Welche Einheiten schon am Limit arbeiten
  • ?Ob und wo die Mitbestimmung gefragt wäre
  • ?Wie Sie Ihre Führungskräfte auf die schwierigen Gespräche vorbereiten

Workforce Twin vor dem Start

Der Workforce Twin liefert Ihnen genau das, bevor Sie starten:

  • Risikoanalyse für jede Einheit
  • Abgleich mit Betriebsvereinbarungen und Anreizsystemen
  • Kommunikationsplan für die anstehenden Veränderungen
  • Trainings für Ihre Führungskräfte

Warum ein allgemeiner Change-Plan nicht reicht

Ein Change-Vorhaben wirkt auf verschiedene Teile einer Organisation oft völlig unterschiedlich2. Ein einheitliches Vorgehen für alle Einheiten übersieht solche Unterschiede oft, mit messbaren Folgen:

45%

der befragten Mitarbeitenden gaben in einer Gartner-Erhebung1 aus dem Jahr 2025 an, die Veränderungsziele ihrer Organisation erreicht zu haben.

Ein Beispiel, wie unterschiedlich die Ausgangslage sein kann:

  Marketing Vertrieb
Ausreichende Ressourcen  
Unterstützende Führung  
Betriebsrat i Informationspflicht Mitbestimmungspflicht

Deshalb entscheidet sich der Erfolg eines Changes oft auf Ebene einzelner Einheiten.
Exakt hier setzen wir mit dem Workforce Twin an.

Der Workforce Twin ist die Change Intelligence Engine von PRIOTAS

Für jedes durchgespielte Vorhaben liefert der Workforce Twin direkt nutzbare Ergebnisse.

Ihr Veränderungsvorhaben

Geben Sie ein beliebiges Change-Vorhaben ein, zum Beispiel eine Restrukturierung oder Standortverlagerung.

 

Workforce Twin

Ihre Ergebnisse pro Vorhaben

1

Risiko-Hotspots

Reibungspunkte gezielt vorbereiten: Zeigt vor Change-Start, welche Bereiche und Themen kritisch werden könnten.

Screenshot Risiko-Analyse im Workforce Twin
2

Planung & Kommunikation

Kommunikation zielgruppengerecht vorbereiten: Liefert Bausteine für die richtige Ansprache zur richtigen Zeit, abgestimmt auf Zielgruppen und die Fragen, die im Verlauf aufkommen werden.

Screenshot Planung im Workforce Twin
3

Trainings

Führungskräfte gezielt vorbereiten: Passende Formate rüsten Führungskräfte und Multiplikatoren aus, damit sie nicht improvisieren müssen, wenn es schwierig wird.

Screenshot Trainings im Workforce Twin

Intelligence Layer

Ordnet Ihr Vorhaben ein und spielt es an Ihrem Organisationsmodell durch.

Ihr Organisationsmodell

Einmal aufgesetzt, immer wieder genutzt

Veränderungsfähigkeit

Aufstellung Ihrer Einheiten, z. B. bei Ressourcen, Führung und Zusammenarbeit.

Mitbestimmung und Recht

Betriebsvereinbarungen und Beteiligungsrechte

Strukturen und Anreize

Ziele, Kennzahlen und Vergütungssysteme

Stakeholder-Dynamik

Interessen und Abhängigkeiten

Das Setup dauert wenige Tage bis wenige Wochen, je nach Datenlage. Danach steht Ihr Organisationsmodell für jedes weitere Vorhaben bereit, ohne erneuten Aufwand.

Beispiel

Ableitung der Veränderungsfähigkeit

Um die Veränderungsfähigkeit einzelner Einheiten zu beschreiben, eignen sich Ergebnisse aus Mitarbeitendenbefragungen hervorragend. Eine typische Frage in unseren Befragungen lautet zum Beispiel:

„Ich kann meine Arbeit in der mir zur Verfügung stehenden Zeit gut erledigen.“

Wie stark eine Einheit dieser Aussage zustimmt, ordnen wir dem Readiness-Faktor Ressourcen zu, getrennt für jede Einheit.

Weist eine Einheit hier schwache Werte auf und soll gleichzeitig einen besonders arbeitsintensiven Change stemmen, treffen knappe Ressourcen auf hohe Anforderungen. Dies markiert der Workforce Twin als Risiko, noch bevor der Change beginnt.

Für welche Veränderungsvorhaben eignet sich der Workforce Twin?

Der Workforce Twin lässt sich bei Vorhaben jeder Größe einsetzen. Je mehr Einheiten, Beteiligte und Abhängigkeiten zusammenspielen, desto größer der Gewinn. Aber auch bei kleineren Vorhaben zahlt sich der Einsatz aus, wenn Entscheidungen schnell vorbereitet werden sollen.

Personalabbau und Sanierung
Standortverlagerungen und Standortschließungen
Einführung neuer IT-, ERP- oder KI-Systeme
Veränderungen von Rollen und Verantwortlichkeiten
Führungswechsel auf oberster Ebene
Neue Prozesse und Zusammenarbeitsmodelle
Neue Arbeitszeit- und Arbeitsortmodelle
Zusammenschlüsse und Integrationen
Neue Ziel-, Steuerungs- oder Anreizsysteme
Kultur- und Transformationsprogramme
Beispiel Restrukturierung mit 15 betroffenen Einheiten
Aufgabe Ohne Workforce Twin Mit Workforce Twin
Kommunikation vorbereiten Kommunikationslogik, Zielgruppen, FAQ und Gesprächsleitfäden neu entwickeln Kommunikationskonzept und erste Materialien liegen als Arbeitsgrundlage vor
Risiken und Maßnahmen analysieren Risiken zusammentragen, strukturieren und in mehreren Runden priorisieren Risiko-Hotspots und Handlungsoptionen liegen bereits zum Auftakt vor
Mitbestimmung und Anreizsysteme prüfen Relevante Regelungen zusammentragen und mögliche Konfliktfelder identifizieren Kritische Regelungen und mögliche Konflikte liegen gezielt zur Prüfung vor

In einem solchen Szenario kann der Workforce Twin rund 10 Personentage an Analyse-, Vorbereitungs- und Konzeptionsarbeit reduzieren. Der konkrete Aufwand hängt von Größe, Datenlage und Komplexität des Vorhabens ab.

Workforce Twin, Change-Management-Tool oder Beratung?

Klassische Change-Management-Tools, Change-Beratung und der Workforce Twin setzen an unterschiedlichen Stellen im Veränderungsprozess an und übernehmen unterschiedliche Aufgaben.

Klassische Change-Management-Tools

Schwerpunkt

Aufgaben, Termine, Verantwortlichkeiten und Umsetzung steuern

 
Typisches Ergebnis
  • Projektpläne
  • Maßnahmenlisten
  • Fortschrittsübersichten

Change-Beratung

Schwerpunkt

Situationen einordnen, Entscheidungen vorbereiten und den Prozess persönlich begleiten

 
Typisches Ergebnis
  • Gemeinsam entwickelte Entscheidungen
  • Vereinbarte Maßnahmen
  • Abgestimmte Vorgehensweisen

Workforce Twin

Schwerpunkt

Vorhaben auf Basis von Feedback- und Strukturdaten auf die konkrete Organisation übertragen, kritische Reaktionen und Risiken vorwegnehmen und daraus das Vorgehen ableiten

 
Typisches Ergebnis
  • Change-Impact-Analyse
  • Risikoabschätzung
  • Zeitpläne
  • Maßnahmenpläne
  • Kommunikationspläne
  • Trainingspläne

Drei Module, eine Plattform

Als Produkt steht der Workforce Twin nicht allein. Er ist ein Modul der PRIOTAS Intelligence Platform, in der unser Wissen aus über zwanzig Jahren Befragung und Veränderungsarbeit steckt. Drei Module greifen ineinander:

PRIOTAS Intelligence Platform

In Software gegossene Expertise

 
 
 
 

Studio

Selbst befragen, mit methodisch fundierten Fragebögen im Self-Service.

Corporate

Komplexe Befragungen, begleitet im Rahmen von Full Service.

Nachvollziehbarkeit3 ist ein wichtiges Merkmal vertrauenswürdiger KI und ein Grundprinzip bei der Entwicklung des Workforce Twin. Das National Institute of Standards and Technology unterscheidet dabei Transparenz, Erklärbarkeit und Interpretierbarkeit: Es soll erkennbar sein, was ein System getan hat, wie ein Ergebnis zustande kam und wie dieses Ergebnis im jeweiligen Anwendungskontext einzuordnen ist.

Die methodische Grundlage des Workforce Twin verbindet Modelle aus Organisationspsychologie, Change Management und Kommunikationswissenschaft mit der Erfahrung von PRIOTAS aus mehr als 1.500 Projekten. Unsere Fachleute übersetzen dieses Wissen in feste Kriterien, die der Workforce Twin bei Analysen, Interpretationen und der Erstellung von Materialien anwendet.

Auf dieser Grundlage arbeitet im Workforce Twin ein Netzwerk spezialisierter KI-Agenten. Die einzelnen Agenten übernehmen klar abgegrenzte Aufgaben, etwa bei der Analyse des Veränderungsvorhabens, der Bewertung betroffener Organisationseinheiten oder der Erstellung von Kommunikationsmaterialien. Der Workforce Twin weist bei seinen Einschätzungen aus, welche Daten und Annahmen in die jeweilige Analyse eingeflossen sind. Fehlende Informationen werden als Blind Spots gekennzeichnet.

Zur Qualitätssicherung prüfen unsere Expert:innen sowohl die Ergebnisse der einzelnen Arbeitsschritte als auch deren Zusammenspiel und entwickeln den Workforce Twin kontinuierlich weiter.

Über Studio lassen sich außerdem jederzeit neue Befragungen starten. Damit halten Sie Ihren Datenpool im Workforce Twin selbst aktuell oder füllen mögliche Blind Spots auf. Und über Schnittstellen wie API und SSO binden Sie die Module sicher in Ihre bestehende Infrastruktur ein, ohne Systembruch.

Veränderung beginnt mit einem besseren Bild der Organisation.

Sie planen ein größeres Veränderungsvorhaben und möchten Risiken, betroffene Einheiten und notwendige Maßnahmen vor dem Start besser verstehen?

Lassen Sie uns Ihr Vorhaben im Workforce Twin durchspielen.

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Häufige Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die Fragen, die uns zum Workforce Twin am häufigsten erreichen.

Für wen ist der Workforce Twin gedacht?

Der Workforce Twin richtet sich an HR-Verantwortliche, Change- und Transformationsverantwortliche, Organisationsentwicklung sowie Verantwortliche für größere Digitalisierungs- oder Restrukturierungsprojekte. Die Trainings können von betroffenen Führungskräfte selbst genutzt werden.

Welche Daten benötigen wir für den Start?

Zwingend erforderlich ist Ihre Organisationsstruktur. Hinzu kommen Informationen aus mindestens einer weiteren Kategorie: Befragungs- oder Feedbackdaten, Betriebsvereinbarungen und Mitbestimmungsregelungen, Anreiz- und Steuerungssysteme oder Stakeholderinformationen. Sie müssen nicht alle Datenquellen zu Beginn vollständig bereitstellen, der Workforce Twin lässt sich schrittweise aufbauen.

Können wir Befragungsdaten anderer Anbieter verwenden?

Ja. Auch Daten aus Befragungen, die nicht über PRIOTAS durchgeführt wurden, können eingespielt werden. Wir prüfen, welche Fragen und Themen sich für die Ableitung der Readiness-Faktoren eignen, und bereiten die Daten entsprechend auf.

Wie aufwendig ist das Setup?

Das Setup braucht, abhängig von Organisationsgröße und Datenlage, einige Tage bis wenige Wochen an Aufwand, der sich auf mehrere Personen verteilen lässt. Der Workforce Twin kann zunächst für einen bestimmten Bereich oder ein konkretes Vorhaben aufgebaut werden, weitere Einheiten und Datenquellen lassen sich später ergänzen.

Was passiert, wenn Daten fehlen oder veraltet sind?

Fehlende Angaben werden als Blind Spots gekennzeichnet. Dadurch bleibt nachvollziehbar, auf welcher Grundlage eine Einschätzung beruht und wo die Aussagekraft eingeschränkt ist. Lücken können jederzeit geschlossen werden, beispielsweise durch zusätzliche Dokumente, kurze Befragungen oder aktualisierte Stakeholderinformationen.

Wie werden sensible Daten geschützt?

Der Zugriff läuft über ein abgestuftes Rollen- und Rechtekonzept. Sensible Informationen erscheinen nur dort, wo sie für die Arbeit am Vorhaben benötigt werden. Informationen, die an ein Sprachmodell übermittelt werden, werden vorher pseudonymisiert, Unternehmensnamen, Einheiten und Stakeholder werden ersetzt, sodass das Modell nur mit Struktur und Zusammenhängen arbeitet. Hosting und Verarbeitung erfolgen vollständig in Deutschland bei einem ISO-zertifizierten, DSGVO-konformen Anbieter. Auch die KI-Modelle, auf die wir zugreifen, sind in Deutschland gehostet. Mit Ihren Daten wird kein Sprachmodell trainiert.

Ersetzt der Workforce Twin eine arbeitsrechtliche Prüfung?

Nein. Der Workforce Twin ersetzt keine arbeitsrechtliche Prüfung. Er sorgt dafür, dass relevante Regelungen und mögliche Konflikte früh in die Planung einfließen, damit sie nicht erst kurz vor der Umsetzung auffallen. Für die rechtliche Bewertung im Einzelfall ziehen Sie weiterhin Ihre Rechtsabteilung oder externe Beratung hinzu.

Wie prüft der Workforce Twin, ob Anreizsysteme zum Vorhaben passen?

Zielvorgaben, Kennzahlen und Vergütungssysteme entscheiden mit, welches Verhalten sich für Mitarbeitende und Führungskräfte lohnt. Der Managementforscher Steven Kerr beschrieb schon 19753: Organisationen belohnen manchmal ein Verhalten, obwohl sie ein anderes erwarten. Der Workforce Twin prüft deshalb, ob bestehende Ziele, Kennzahlen und Vergütungssysteme zum Vorhaben passen, und zeigt, wo Anreize das gewünschte Verhalten unterstützen und wo sie ihm entgegenstehen.

Ist der Workforce Twin eine KI-Blackbox?

Nein. Der Workforce Twin arbeitet nicht als undurchschaubares Modell. Im Hintergrund liegen feste Change- und Kommunikationsmodelle, die er je nach Situation nutzt und die wir kontinuierlich weiterentwickeln. Analysen und die Erarbeitung von Materialien folgen klaren Schritten, Kriterien und Annahmen, jeder Schritt bleibt nachvollziehbar, dahinter steckt kein pauschaler KI-Zauber. Die Qualität der Ergebnisse prüfen wir zusätzlich regelmäßig.

Was kostet der Workforce Twin?

Der Workforce Twin wird als Self-Service-Plattform im Lizenzmodell angeboten. Der Preis richtet sich vor allem nach der Größe des Organisationsmodells und der Anzahl der einbezogenen Einheiten. Den passenden Zuschnitt klären wir gemeinsam mit Ihnen.

Quellen

1. Gartner HR Research Finds Less Than Half of Employees Achieved the Change Goals Set by Their Organization. (2025). In Gartner. https://www.gartner.com/en/newsroom/press-releases/2025-10-09-gartner-hr-research-finds-less-than-half-of-employees-achieved-the-change-goals-set-by-their-organization

2. Oreg, S., Vakola, M., & Armenakis, A. (2011). Change Recipients' Reactions to Organizational Change: A 60-Year Review of Quantitative Studies. The Journal of Applied Behavioral Science, 47(4), 461–524. https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/0021886310396550

3. National Institute of Standards and Technology. (2023). AI risks and trustworthiness. Excerpt from the NIST AI Risk Management Framework 1.0 (2023). https://airc.nist.gov/airmf-resources/airmf/3-sec-characteristics/

4. Kerr, S. (2017). On the folly of Rewarding a, while hoping for b. Academy of Management Journal, 18(4), 769–783. https://doi.org/10.5465/255378

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