Full Service für HR-Befragungen

Konzept, Durchführung, Auswertung und Folgeprozess aus einer Hand

Konzept, Durchführung, Auswertung
und Folgeprozess aus einer Hand

Organisationsweite Befragungen bringen oft unterschiedliche Interessen, komplexe Strukturen, unterschiedliche Zielgruppen und hohe Anforderungen an das Reporting an einen Tisch.

Diese gegeneinander abzuwägen und zu einem tragfähigen Konzept zu verbinden, ist ein wichtiger Baustein der Arbeit. Durchführung, Auswertung und der Folgeprozess fordern ebenfalls viel Aufwand.

Im Rahmen von Full-Service-Projekten übernehmen wir das komplette Paket. PRIOTAS steuert Ihr Projekt fachlich, technisch und organisatorisch, von der Konzeption über Durchführung und Auswertung bis zum Folgeprozess.

Wann benötigen Sie Full Service?

Full Service ist besonders dann sinnvoll, wenn Ihre Anforderungen an eine Befragung über die reine Durchführung hinausgehen.

Komplexe Organisationsstrukturen

Bei vielen Einheiten, Matrixstrukturen oder unterschiedlichen Berichtsebenen mit individuellen Sonderwünschen entstehen Wechselwirkungen zwischen den Anforderungen, die spezialisierte Expertise erfordern.

Viele Beteiligte und Interessen

Geschäftsleitung, HR, Führungskräfte und Interessenvertretung verfolgen unterschiedliche Ziele, die sich ohne neutrale Steuerung kaum zu einem tragfähigen Konzept verbinden.

Hohe Anforderungen an Auswertung und Präsentation

Die Ergebnisse müssen vor Management und Führungskräften bestehen, sodass es externe Expert:innen braucht, die sie vertreten und das interne Projektteam stützen.

Begrenzte interne Kapazitäten

Wenn intern die Zeit oder die Leute fehlen, um Termine, Beteiligte, Technik und Folgeprozess zusammenzuhalten.

Was Full Service bei PRIOTAS auszeichnet

 
Ein System. Eine Verantwortung. Ein Ansprechpartner.
Den Prozess von der Konzeption bis zum Folgeprozess steuern viele. Der Unterschied liegt darin, wie wir das tun.

Wir lesen Ihre Organisation als System

Jede Anforderung hat Folgen an anderer Stelle. Wenn der Betriebsrat die Führungsfragen nicht sehen soll, verlangt das eine eigene Zugriffs- und Auswertungslogik. Solche Wechselwirkungen denken wir zu Ende, bevor die Befragung startet, statt sie später im Reporting zu entdecken.

Wir bereiten Ergebnisse für jede Zielgruppe auf

Wir schneiden die Ergebnisse auf jede Ebene zu, vom strategischen Überblick fürs Management bis zum konkreten Teamergebnis für die Führungskraft. So weiß jede Ebene sofort, wo sie ansetzt.

Wir deuten die Ergebnisse und vertreten sie

Wir ordnen Befunde ein, machen Zusammenhänge zwischen den Themen sichtbar und leiten konkrete Handlungsempfehlungen ab. Mit einer Stellhebelanalyse zeigen wir, welche Themen am stärksten auf Engagement oder Commitment wirken, damit Sie dort zuerst ansetzen, wo es am meisten bringt. Vor Management und Führungskräften präsentieren wir die Ergebnisse selbst und halten den Rückfragen stand, mit unserer Methodik im Rücken.

Der Folgeprozess entscheidet, ob sich etwas ändert

Wir moderieren Ergebnisdialoge und Workshops mit ausgewählten Teams, leiten gemeinsam mit Ihnen konkrete Maßnahmen ab und verfolgen deren Fortschritt. So bleiben Sie auch nach der Auslieferung der Ergebnisse nicht allein.

Praxiserfahrung trifft wissenschaftlichen Standard

Unsere systemischen Berater:innen greifen auf einen Erfahrungsschatz aus über 1.500 Projekten zurück und arbeiten nach wissenschaftlichen Standards. Unsere Kollegen Prof. Dr. Frank Gehring und Prof. Dr. Joachim Schroer sind zum Beispiel Mitherausgeber des Standardwerks "Die Mitarbeiterbefragung"1 bei Schäffer-Poeschel.

Was bewegt Ihre Mitarbeitenden?

Wir begleiten Sie vom ersten Konzept bis zur Ergebnispräsentation – methodisch fundiert und eng an Ihren Bedarfen orientiert. Was Sie beschäftigt, bestimmt, wie wir vorgehen. Am besten klären wir das im persönlichen Gespräch.

Full Service kennenlernen

Unsere Technologie für komplexe Befragungen

Für unseren Full Service bei organisationsweiten, komplexen Befragungen setzen wir auf eine eigene technische Basis: das Modul Corporate. Matrixstrukturen,  Sonderfälle und unterschiedliche Fragebogen- und Reportingvarianten laufen darin zusammen. Darauf aufbauend ordnet unser Intelligence Layer die Ergebnisse für  jede einzelne Führungskraft ein.

Corporate · Teil der PRIOTAS Intelligence Platform

Jede Ebene bekommt ihre eigene Sicht auf die Ergebnisse, vom Gesamtunternehmen bis zum einzelnen Team.

Corporate bildet komplexe Organisationsstrukturen, unterschiedliche Fragebogenversionen, Sprachen, Reportingebenen und Zugriffsrechte in einem System ab.

Skaliert bis zum Konzern · über 200.000 Mitarbeitende DSGVO-konform · ISO/IEC 27001 · Hosting in Deutschland Nahtlose IT-Integration
Corporate Dashboard: Rücklaufquote, Engagement-Score und automatische Zusammenfassung
Intelligence Layer
BisherVorstand & ausgewählte Bereiche
JetztJede Einheit

Damit jede Führungskraft eine Einordnung zu ihren eigenen Ergebnissen erhält, setzen wir unseren Intelligence Layer ein, nach den Maßstäben, die unsere Berater:innen anlegen.

Interpretiert die Ergebnisse Analysiert offene Antworten Schlägt Handlungsempfehlungen vor

Für welche Befragungen bieten wir Full Service an?

Full Service gibt es für jede Befragung, die Sie brauchen. Methodik, Prozess und Reporting richten wir jeweils auf den Zweck der Befragung aus. Am häufigsten übernehmen wir diese vier.

Mitarbeitendenbefragung

Das belastbare Gesamtbild über die ganze Organisation.

Pulsbefragung

Kurze Befragungen im festen Rhythmus, für den Blick zwischen den großen Wellen.

Führungskräftefeedback

Das ehrliche Fremdbild aus allen Richtungen.

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung

Die gesetzliche Pflicht, aus der Sie viel mitnehmen.

Worauf sich unsere Kunden verlassen

PRIOTAS hat in allen Phasen die Ziele und Interessen der unterschiedlichen Stakeholder berücksichtigt, von der Konzeption über die Umsetzung bis in den Nachfolgeprozess.
– Frances Papadopoulos, Projektleiterin „involve me!", Deutsche Lufthansa AG
Ihr Team hat stets ein hohes Maß an Professionalität und Fachwissen gezeigt. Die enge Zusammenarbeit hat zu hervorragenden Ergebnissen geführt.
– Wolfgang Gaultier, Product Owner EnMAB, EnBW Energie Baden-Württemberg AG
2014
1.500+
200.000+
Benchmarks
SIOP

Seit 2014 am Markt

Mit erfahrenen Expert:innen aus Psychologie, systemischer Beratung, Soziologie und IT.

Über 1.500 durchgeführte Projekte

Vom Mittelstand bis zum Konzern.

Befragungen mit über 200.000 Mitarbeitenden

Erprobt auch in den größten organisationsweiten Projekten.

Externe Benchmarks

Wir liefern externe Vergleichswerte, damit Sie Ihre Ergebnisse an Ihrer Branche messen können.

Mitglied bei SIOP

Society for Industrial and Organizational Psychology.

Häufige Fragen

Antworten auf die Fragen, die uns in der Praxis am häufigsten begegnen.

Was sind die typischen Fallstricke bei einer Befragung der Mitarbeitenden?

Typische Fallstricke sind unklare Ziele, ein zu umfangreicher Fragebogen, Zweifel an der Anonymität, fehlende Priorisierung und ein Folgeprozess ohne klare Verantwortung.

Das sind die üblichen Stolperstellen, auf die wir von Anfang an achten:

  • Ziel unklar. Die Befragung startet, bevor entschieden ist, wofür die Ergebnisse genutzt werden sollen.
  • Fragebogen zu lang oder zu breit. Wer alles abfragt, riskiert Abbrüche und schlechtere Datenqualität. Eine Meta-Analyse2 fand bei längeren Fragebögen Hinweise auf niedrigere Rücklaufquoten.
  • Kommunikation zu eng gedacht. Es gibt eine Einladungsmail, aber keine Kommunikation über Sinn und Ablauf. Die Mitarbeitenden erfahren nicht, warum die Befragung stattfindet und was danach passiert.
  • Anonymität bleibt unklar. Die Mitarbeitenden wissen nicht, ob individuelle Zugangslinks, kleine Auswertungsgruppen oder Freitexte Rückschlüsse auf einzelne Personen zulassen. Die Folge können zurückhaltende Antworten oder Nicht-Teilnahme sein.
  • Ergebnisse ohne Priorisierung. Viele Daten, wenig Orientierung. Die Führungskräfte wissen nicht, wo sie anfangen sollen.
  • Führungskräfte ohne Unterstützung. Die Ergebnisse werden übergeben, aber nicht übersetzt. Die Arbeit damit bleibt jeder Führungskraft selbst überlassen.
  • Maßnahmen ohne Verantwortung. Keine Zuständigkeiten, kein Nachhalten. Nach drei Monaten kann niemand sagen, wo der Folgeprozess steht.
Was passiert nach der Ergebnispräsentation?

Danach geht es um Einordnung, Priorisierung, Maßnahmen und Umsetzungsbegleitung. Dort entscheidet sich, ob die Befragung erfolgreich ist. Die Ergebnispräsentation ist der Startschuss, nicht die Ziellinie.

Was leistet eine Stellhebelanalyse?

Nach einer Befragung stellt sich die Frage, wo man zuerst ansetzt. Die Stellhebelanalyse beantwortet sie. Sie zeigt, welche Themenfelder am stärksten mit den sogenannten Zielgrößen zusammenhängen, also mit den Ergebnissen, die eine Organisation erreichen will. Bei Mitarbeitendenbefragungen sind das oft Engagement oder Commitment. Statistisch beruht die Analyse auf den Zusammenhängen zwischen den Themenfeldern oder Einzelfragen und diesen Zielgrößen. So sehen Sie, wo eine Verbesserung am meisten bewegt.

Wie binden wir Führungskräfte ein?

Früh und konkret, mit einem Informationsvorsprung, verständlich aufbereiteten Ergebnissen, einem klaren Mandat und Unterstützung bei der Umsetzung.

Wie nehmen gewerbliche Mitarbeitende ohne festen Bildschirmarbeitsplatz an einer Befragung teil?

Non-Desk-Worker, also Mitarbeitende ohne festen Bildschirmarbeitsplatz, nehmen über QR-Codes, stationäre Terminals, Papierfragebögen oder gemeinsam genutzte Endgeräte teil. Welche Zugangswege sinnvoll sind, hängt von den Arbeitsbedingungen, der Erreichbarkeit und den Anforderungen an Anonymität und Datenschutz ab. PRIOTAS kombiniert die passenden Wege so, dass auch gewerbliche Mitarbeitende in Produktion, Pflege, Logistik und Schichtbetrieb zuverlässig erreicht werden.

Was tun, wenn frühere Befragungen versandet sind?

Erst ehrlich analysieren, woran es lag. Meistens an unklaren Verantwortlichkeiten, fehlender Priorisierung durch die Führung oder daran, dass Führungskräfte mit den Ergebnissen allein gelassen wurden. Dann vor der nächsten Befragung den Folgeprozess festlegen und ein klares Mandat von der Geschäftsführung holen. Ohne sichtbares Commitment von oben versandet auch die nächste Befragung.

Was kostet Full Service und wie lange dauert ein Projekt?

Das hängt vom Umfang ab, vor allem von der Zahl der Teilnehmenden, Fragebogen- und Reporting-Varianten und der Tiefe des Folgeprozesses. Wir stimmen den Zuschnitt mit Ihnen ab und machen Ihnen ein passendes Angebot.

Kontakt

PRIOTAS GmbH

Im Mediapark 5
50670 Köln

Tel: +49 (221) 300636-0
[email protected]
www.priotas.de

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